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| Werke von Karl May |
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| Der Schatz im Silbersee |
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| Das Vermächtnis der Inkas |
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| Der Ölprinz |
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| Der schwarze Mustang |
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Nach dem Rocky-Ground
"Bon! Sie, Herr Shatterhand, kennen Ihren Hobble- Frank und wissen also, daß ich ein Mensch bin, der sich seiner abnormen Geistesrechte sehr wohl bewußt is und deshalb seiner Ehre niemals nischt vergibt. Dem Verdienste seine schwedischen Kronenthaler! Die verlange ich für alle Fälle ooch für mich und sehe also schtets darauf, daß ich von meiner devoten Umgebung richtig antituliert werde. Für eenen Mann, wie ich bin, gehört sich das ehrfurchtsvolle Sie, das französische Wuh oder das englische Juh; aber aus Ihrem Munde thut es meinem gefühlvollen Herzen wehe. Ich bin mit Ihnen durch dick und dünn geritten und geloofen; ich habe mit Ihnen gehungert und gekummert; wir haben mit eenander nich nur in Todes- , sondern sogar ooch in Lebensgefahr geschtanden; ich bin, so zu sagen, Ihr geistiges Kind und Ihr leiblicher Vater geworden; unsre Seelen sind sich so innig verschwägert, verschwistert und verwandt, daß ich von Ihnen das Wuh, das Juh und das Sie nich hören mag. Thun Sie mir also den Gefallen, und nennen Sie mich ergebenst nich andersch als nur Du! Wollen Sie?"
Old Shatterhand wiegte den Kopf bedenklich hin und her und ließ ein leises "hm!" als Antwort hören.
"Hm?" fragte der Kleine. "Hier wird gar nischt gehummt und gebrummt! Meine Bitte kommt vom
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