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| Werke von Karl May |
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| Der Schatz im Silbersee |
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| Das Vermächtnis der Inkas |
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| Der Ölprinz |
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| Der schwarze Mustang |
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In der Klemme
keinesfalls aber hätten wir es mit mehr als einem oder höchstens zwei Roten zu thun gehabt - - zwei Schüsse oder zwei Stiche und wir wären durchgebrochen."
"Aber was dann? Du stellst dir die Sache ganz anders vor, als sie geworden wäre. Die Roten hätten rundum Feuer angebrannt und unsre Absicht, zu entfliehen, sofort bemerkt. Und selbst wenn es uns gelungen wäre, ihre Reihe zu durchbrechen, so hätten wir gar nicht sehr weit kommen können, ohne sie auf unsrer Spur zu haben. Wir hätten einige von ihnen töten müssen und dann nicht die mindeste Aussicht auf Schonung gehabt."
"Das is sehr richtig," stimmte der Hobble- Frank bei. "Ich weeß gar nich, wie es so eenem dicken Jemmy Pfefferkorn nur beikommen kann, gescheiter als unser Old Shatterhand sein zu wollen. Du bist immer und schtets das Gänseei, welches klüger als die Henne sein will. Old Shatterhand hat sein möglichstes gethan, und ich gebe ihm dafür die erschte Zensur mit der Eens und eenem Schternchen hintendran, und ich gloobe sehr beschtimmt, daß der Davy ganz derselbigen Ansicht is."
"Das versteht sich ganz von selbst," antwortete dieser. "Der Kampf hätte zu unserm sichern Untergang geführt."
"Wozu aber führt es, daß wir mit ihnen ziehen?" fragte Jemmy. "Es ist doch anzunehmen, daß die Versammlung der Alten uns auch als Feinde behandelt."
"Das wollt' ich ihnen nich geraten haben," drohte Frank. "Bei der Geschichte habe ich doch ooch noch een Wörtchen mitzuschprechen. Mich bringt keener leicht an so eenen Marterpfahl. Ich wehre mich mit Haut und Haar dagegen."
"Das darfst du ja nicht. Es ist geschworen worden. Wir müssen alles ruhig über uns ergehen lassen."
"Wer hat denn das gesagt? Siehste denn wirklich nich ein, du trauriger Seefensieder, daß dieser Schwur seine Mucken und Parabeln hat. Es gehört doch wahrhaftig keen gastronomisches Spiegelteleskop dazu, einzusehen, daß sich unser berühmter Shatterhand da eene ganz allerliebste Hinterportiere offgelassen hat. Davon, daß wir alles über uns ergehen lassen müssen, schreibt Obadja nischt. Es heeßt, wie du gehörst hast, daß wir an keene Gegenwehr denken werden. Gut, das halten wir. Mögen sie beschließen, was sie wollen, wir werden nich mit tausendzentnerigen, eisernen Dampfkränen dreinschlagen; aber List, List, das is der wahre Jakob; das is keene Gegenwehr. Wenn uns der Sufflör zum Tode verurteelt, so verschwinden wir durch irgend
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