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Werke von Karl May

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Im Mogollongebirge 

Schi-  So, der junge Indianer, hatte sich an der Besichtigung der Räumlichkeiten nicht mit beteiligt. Er saß, mit dem Rücken an die Mauer gelehnt, am Boden und blickte sehr ernst vor sich hin. jetzt, als er Sams tröstliche Worte hörte, brach er sein bisheriges Schweigen und sagte:
 
»Sam Hawkens irrt sich. Es wird nicht bald anders werden.«
 
»Wieso?« fragte der Genannte.
 
»Wir sind gefangen.«
 
»Gefangen? Alle Wetter! Woraus schließest du das?«
 
»Ich bin Indianer und weiß, woran ich bin, ihr seid erfahrene Westmänner und könnt das ebenso wissen. Als wir oben einstiegen, sah ich zwei Leitern, welche an dem nächsten Stockwerk lehnten. Wenn man schnell eine brauchte, warum hat man da nicht eine von diesen genommen, welche doch bequemer zu haben waren, sondern grad die unsrige emporgezogen?«
 
»Ah! Ich habe diese beiden Leitern auch gesehen. Da ist es allerdings sonderbar, daß man grad die unsrige genommen hat.«
 
»Und noch eins,« fuhr der Jüngling fort. »Wo ist Grinley, welcher sich den Namen eines Oelprinzen gibt?«
 
»Alle Wetter, ja, das ist richtig!« rief Sam in betroffenem Tone aus.
 
»Warum fehlen grad die beiden, welche er höchst wahrscheinlich betrügen will? Er weiß, daß wir es nicht zu dem Betruge kommen lassen werden; er will sie von uns trennen und hat sich zu diesem Zwecke an den Häuptling gewendet.«
 
»Aber wie und wann?«
 
»Denkt an die beiden Weißen, welche vor uns auf Forners Rancho gewesen sind! Er hat mit ihnen gesprochen; ich habe erfahren, daß er sogar mit dem einen längere Zeit hinter dem Hause gesteckt hat.«
 
 
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