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| Werke von Karl May |
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| Der Schatz im Silbersee |
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| Das Vermächtnis der Inkas |
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| Der Ölprinz |
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| Der schwarze Mustang |
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Im Mogollongebirge
»Wer hat denn das gesagt?«
»Die Frauen.«
»Von eenem Ochsenfrosch is mir wirklich nischt ins Bewußtsein gekommen.«
»Waren Sie denn wirklich in der Nähe, als die Damen hier waren?«
»Was das betrifft, so war ich ihnen allerdings sehr nahe.«
Da schob sich Frau Rosalie zu ihm hin und sagte:
»Sie habe ich allerdings nich gesehen, Herr Hobble- Frank, desto deutlicher aber den Ochsenfrosch. Wenn Sie so sehr in unsrer Nähe gewesen sein wollen, so müssen Sie ihn unbedingt ooch gesehen haben!«
»Leider nich!«
»Er war ja groß genug!«
»Wie denn ungefähr?«
»Grad wie een ausgewachsener Mensch.«
»Oho! So groß wird im ganzen Leben keen Frosch, Frau Eberschbach, selbst wenn es een Ochsenfrosch wäre. Ich habe genug solche Kerls gesehen; sie werden etwas größer als eene tüchtige Männerhand, größer nich. Ihren Namen haben sie nich etwa daher, daß sie die Größe eines Ochsen besitzen, sondern von ihrer obligaten Schtimme. Sie schreien nämlich ganz ähnlich, wie ein Ochse brüllt.«
»Das schtimmt, das schtimmt! Wir haben das Biest schreien hören.«
»Wann denn?«
»Na, als wir hier waren!«
»Das hätt' ich doch ooch hören müssen!«
»Das denke ich ooch. Wo haben Se denn nur Ihre Ohren und Ihre Oogen gehabt, daß Sie das Vieh nich gehört und nich gesehen haben?«
»Das weeß ich wirklich nich. Zeigen Sie mir doch ergebenst 'mal die genaue topographische Schtelle, an welcher der Frosch gebrüllt hat!«
»Er brüllte erscht dann, als er offschprang.«
»Hörn Se 'mal, Frau Eberschbach, das will mir unglooblich erscheinen. Een Frosch brüllt nich im Schpringen, sondern nur wenn er sitzt.«
»Nee, dieser schrie in dem Oogenblicke, an welchem er aus dem Wasser in die Höhe fuhr. Kommen Sie! Ich will Ihnen die Schtelle zeigen.«
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