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| Werke von Karl May |
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| Der Schatz im Silbersee |
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| Das Vermächtnis der Inkas |
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| Der Ölprinz |
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| Der schwarze Mustang |
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Eine Urwaldschlacht
"Wird der Häuptling uns fortlassen?"
"Kann er uns halten? Hat er uns etwas zu befehlen?"
"Nein, aber er kann leicht einen Grund haben, uns festzuhalten."
"Das dulde ich nicht."
"Ik auch nicht. Aber es ist jar nicht nötig, widerspenstig zu sein und Jewalt zu jebrauchen. Wir erreichen unsern Zweck mit List viel eher und leichter."
"Wieso?"
"Wir brauchen nur zu sagen, daß Sie verjessen haben, dem Vater Jaguar verschiedenes zu sagen, wat Sie noch für dat Megatherium brauchen. Darum wollen wir mit dem Boten jern nach Tucuman reiten, um es zu holen. Dajejen kann ja kein Mensch wat haben."
"Das ist wahr. Du bist ein Schlaukopf. Also es ist sicher: wir reiten nach Tucuman."
"Ja, wenn es sich herausstellt, daß die Jeschichte von der Jefahr, in welcher der Jaguar schwebt, wirklich wahr ist."
Leider stellte es sich heraus, daß der Indianer im Thale des ausgetrockneten Sees sich nicht geirrt oder verrechnet hatte. Die beiden Posten wurden ermittelt und gaben zu, daß sie den Eingang verlassen und ihre zwei Stunden am Feuer in der Gesellschaft der andern zugebracht hatten. Der Häuptling hatte keinen Grund, die beiden Deutschen von dem Ritte abzuhalten, und so jagten die drei Reiter noch vor Mitternacht zum Dorfe hinaus, der Richtung nach Tucuman zu. - - -
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