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| Werke von Karl May |
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| Der Schatz im Silbersee |
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| Das Vermächtnis der Inkas |
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| Der Ölprinz |
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| Der schwarze Mustang |
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Am Petroleumsee
dann, wenn die Sieger in ihre Dörfer heimgekehrt sind. So wird es auch bei uns geschehen.«
»Ich wußte es, Wir sind nun einig und werden die Pfeife des Friedens und der Besiegelung darüber rauchen.«
»So bindet mich los und kommt mit mir unter den Bäumen hervor und in das Freie hinaus, damit meine Krieger sehen, daß wir das Calumet rauchen. Da werden sie wissen, daß sie für mich nichts zu fürchten haben und daß der Friede zwischen uns und euch geschlossen worden ist.«
Sein Wunsch wurde sogleich erfüllt. Man löste ihm die Fesseln und dann setzten sich alle hinaus ins Freie, wo gestern die Feuer gebrannt hatten. Dort stopfte Winnetou seine Friedenspfeife, zündete sie an und ließ Mokaschi die ersten Züge aus derselben thun. Dann ging sie von Hand zu Hand weiter. Sogar die Frauen und die Kinder mußten sie wenigstens in den Mund nehmen, sonst hätte sich nach indianischen Begriffen der Vergleich nicht mit auf sie erstreckt und sie hätten überfallen oder gar getötet werden können, ohne daß man das Recht gehabt hätte, deshalb auf die Roten den Vorwurf der Treulosigkeit zu schleudern.
Als diese Zeremonie vorüber war, reichte Mokaschi allen, selbst auch den Kindern, die Hand und ging dann zu seinen Leuten hinüber, um ihnen das Uebereinkommen mitzuteilen.
»Ich hätte die acht Navajos zu gern frei gehabt,« sagte Old Shatterhand. »Nun müssen wir sie in den Händen der Nijoras lassen!«
»Mein Bruder mag sich nicht um sie sorgen; es wird ihnen nichts geschehen,« versicherte Winnetou.
»Das ist nicht so sicher, wie du zu denken scheinst.«
»Es ist sicher. Die Nijoras werden gezwungen sein, auch diese Gefangenen frei zu geben.«
»Wer soll sie zwingen? Die Navajos?«
»Ja.«
»Wieso denn?«
»Wir werden sie dazu auffordern.«
»So denkst du, daß wir uns nun direkt zu den Navajos wenden werden?«
»Wir werden das thun müssen, weil der Oelprinz zu ihnen ist.«
»Hm! Es gibt allerdings Gründe, dies anzunehmen. Die drei Kerls haben keine Waffen; sie können kein Wild erlegen; Feuerzeug fehlt ihnen auch; sie werden hungern müssen und also gezwungen sein, Menschen aufzusuchen; andre Menschen als die Navajos gibt es aber da, wohin sie kommen, nicht. Freilich fragt es sich, wie sie von diesen aufgenommen werden.«
»Gut.«
»Das ist zu bezweifeln und doch auch möglich. Wenn sie sagen, daß sie Feinde der Nijoras, bei diesen gefangen gewesen, ihnen aber entflohen sind, so wird der Empfang ein leidlicher sein.«
»Mein Bruder mag berücksichtigen, daß sie auch noch
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