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| Werke von Karl May |
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| Der Schatz im Silbersee |
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| Das Vermächtnis der Inkas |
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| Der Ölprinz |
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| Der schwarze Mustang |
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Am Petroleumsee
»Sie reißen aus; sie reißen aus!« schrie der Hobble- Frank. »Rasch off die Pferde und ihnen nach, sonst - - - «
Er vollendete seinen Satz nicht, in der Eile, seinen Worten die That folgen zu lassen, doch Old Shatterhand hielt ihn fest und gebot:
»Hierbleiben! Und still! Horcht!«
Man sah und hörte, daß die Indianer nach ihren Pferden rannten; aber die drei Flüchtlinge waren rascher als sie, denn man vernahm trotz des Wutgeheules ganz deutlich den Hufschlag der Pferde, deren sie sich bemächtigt hatten und auf denen sie davongaloppierten.
»Da sind sie fort, futsch, für uns verloren in alle Ewigkeit!« lamentierte Frank. »Ich wollte ihnen nach. Warum sollte ich denn nich?«
»Weil es nichts genützt hätte und auch sehr gefährlich war,« antwortete Old Shatterhand.
»Gefährlich? Meenen Sie etwa, daß ich mich vor diesen drei Halunken fürchte? Da kennen Sie mich, wie es scheint, noch immer nich!«
»Ich meine die Roten, Wir haben noch nicht mit ihnen verhandelt und müssen also sehr vorsichtig sein. Wollten wir die Fliehenden jetzt verfolgen, so fielen wir wahrscheinlich den Nijoras in die Hände. Wir müssen hier verborgen bleiben, bis wir uns mit ihnen auseinandergesetzt haben.«
»Und die drei Schurken entkommen lassen?«
»Würde es uns gelingen, sie jetzt, in der Nacht, zu ergreifen? Wenn die Möglichkeit dazu vorhanden ist, so können wir dies den Roten überlassen. Hört! Sie reiten den Entkommenen nach. Wir brauchen uns also nicht zu bemühen.«
»Ach was! Selber is der Mann! Diese Indianer werden sich keine große Mühe geben.«
»Damit würden sie nur beweisen, daß sie klug sind.
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